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Forensische Fotografie in der Ermittlungstätigkeit

BID-Fach-Workshop IV

Privatermittler belegen ihre Feststellungen mit Bildanlagen oder Fotodokumentationen. Sie dienen einerseits der Visualisierung getroffener und niedergeschriebener Feststellungen gegen-über dem Mandanten. Zum anderen können derartige Bildaufnahmen als Beweismittel zur Urteilsfindung in prozessualen Auseinander-setzungen eingebracht werden.

 

Im Workshop werden die aktuellen praktischen, technischen und rechtlichen Erkenntnisse der Fotografie speziell für den Bereich der Privatermittlungen erörtert. 

 
Themeninhalte:
  • Aufnahmetechniken,
    • Nähe und Distanz, Perspektive und Objektive,
    • Orientierungs-, Übersichts-, Teilübersichts- und Detailaufnahmen, 
  • Kritische Aufnahmesituationen,
    • aus der Bewegung, "Schnappschuss",
    • bei schlechten Licht- und Witterungsverhältnissen, bei Spiegelungen,
    • verdeckte Aufnahmen,
  • Praxisübung: "Dokumentation von relevanten Handlungen und des Ereignisorts"
  • Bildoptimierung per Software,
    • Messungen im Bild,
    • Belichtungskorrektur, Farbanpassung,
    • Beschnitt, Markierungen im Bild, Einblenden Datum/Uhrzeit/Geo-Koordinaten,
    • Herausrechnungen von Verwacklungen,
  • Bild- und Fotorecht,
    • Grenzen der Bildoptimierung,
    • forensiche Richtlinien,
    • verwertbare Fotodokumentation,
    • Archivierung von Bildaufnahmen.