Der BID setzt die “Richtlinie zur Qualitätssicherung privater Ermittlungsdienstleistungen“ über selbstverpflichtende Maßnahmen gegenüber seinen Verbandsmitgliedern durch.

REGELUNGEN FÜR MITGLIEDER

(Auszug)

  • Geschäftsbedingungen und Auftragsvereinbarungen, die gegen die Grundsätze von Treu und Glauben sowie die guten Sitten verstoßen, sind standeswidrig. Empfohlen wird die Verwendung der von den Berufsverbänden BDD und BID autorisierten Geschäftsbedingungen.
  • Das rechtliche bzw. berechtigte Interesse des Auftraggebers ist zwingend erforderlich für die Entscheidung des Detektivs, ob er den Ermittlungsauftrag annehmen kann. Daher ist er verpflichtet, die Interessenlagen des Auftraggebers mit größtmöglicher Sorgfalt zu prüfen.
  • Die Bearbeitung von Aufträgen, die bei Anwendung geschäftsüblicher Sorgfalt die Gefahr einer rechts- und / oder verfassungswidrigen Verwendung der Berichterstattung erkennen
    lassen, ist unzulässig und sittenwidrig.
  • Erkennt ein Privatermittler, dass die sachkundige Ausführung eines Auftrages mangels auftragserforderlicher spezieller Kenntnisse, Fachkunde, personeller oder technischer Hilfsmittel in Frage steht, ist er gehalten, geeignete Fachkräfte heranzuziehen oder aber den Auftrag abzulehnen.