Der BID setzt die “Richtlinie zur Qualitätssicherung privater Ermittlungsdienstleistungen“ über selbstverpflichtende Maßnahmen gegenüber seinen Verbandsmitgliedern durch.

PFLICHTEN DER PRIVATERMITTLER

(Auszug)

  • Der Privatermittler hat seinen Beruf gewissenhaft mit berufsüblicher- und der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns auszuüben.
  • Er hat die ihm anvertraute Wahrnehmung berechtigter Interessen seiner Auftraggeber nach bester Sachkunde, mit Entschiedenheit und höchster Objektivität und unter Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden zulässigen Mittel und Möglichkeiten zu verfolgen.
  • Der Privatermittler hat durch sorgfältiges und permanentes Studium der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften, der Rechtsprechung und der berufsbezogenen Fachliteratur sich über seine Rechte und Pflichten bei der Berufsausübung, sowie neue Erkenntnisse, Methoden, wissenschaftliche und technische Hilfsmittel für die Berufsausübung zu unterrichten.
  • Der Privatermittler, der dies versäumt, nimmt eine Gefährdung der Interessen seiner Klienten in Kauf und verletzt somit seine Berufspflichten.
  • Der Privatermittler ist Vertrauensträger. Er ist zu absoluter Diskretion verpflichtet, soweit Vorschriften des geltenden Rechts dem nicht entgegenstehen.